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Der "Rubfish"

Ein Roboter hilft gegen Meeresverschmutzung

Unsere Mission

Unsere Mission ist es die Meere von Müll zu befreien.

Our mission is to clean up the seas of garbage.

Das Problem

Jährlich landen mehr als 8 Millionen Tonnen Müll im Meer und 100 bis 142 Millionen Tonnen sollen sich nach Schätzungen bereits in den Weltmeeren befinden. Bis zu 600 Jahre dauert der Zersetzungsprozess von Plastik. Das Mikroplastik ist zudem ein weiteres sehr großes Problem. Im Schnitt nimmt ein Mensch pro Woche fünf Gramm Mikroplastik auf. Das entspricht ungefähr einer geschredderten Kreditkarte. Wir Menschen gefährden nicht nur uns selbst mit dem Plastik, sondern auch die Tiere. Mehr als eine Million Seevögel und 100.000 Meeressäugetiere sterben jedes Jahr durch Plastikmüll, welcher in den Ozeanen treibt. Die Tiere ersticken und strangulieren. Der Plastikmüll verstopft ihre Mägen, wodurch es zum Hungertod kommt. Durch die Strömung der Meere entstehen Müllstrudel. Der größte Müllstrudel ist der „Great Pacific Garbage Patch“ im Nordpazifik. Dieser bedeckt eine Fläche, die die Größe von Mitteleuropa hat.

Die Lösung

Als wir überlegten, wie wir helfen könnten die Meere zu säubern, kam uns die Idee zum „Rubfish“. Ein Roboter, der wie ein Fisch durchs Meer schwimmt und Müll einsammelt.
Er sieht aus wie eine Röhre, da er Ähnlichkeiten mit einem U-Boot haben soll, nur deutlich kleiner. Der „Rubfish“ wird mithilfe einer Fernbedienung ferngesteuert und sammelt eher die größeren Müllstücke an der Wasseroberfläche ein, wie zum Beispiel Tüten. Der eingesammelte Müll gelangt vorne durch eine große Öffnung in einen Behälter im Innenraum. Das eingesogene Wasser gelangt durch ein Loch am Heck wieder hinaus, aber damit das Plastik nicht mit hinaus schwimmt ist vor dem Loch ein feinmaschiges Netz. Der Prototyp wird mit einer kleinen Schiffsschraube angetrieben. Die im Roboter eingebaute Wärmebildkamera macht den Benutzer darauf aufmerksam, dass im „Rubfish“ etwas drin ist was dort nicht reingehört. Der Benutzer kann mithilfe der Fernbedienung den „Rubfish“ zurückrufen, um zu überprüfen was das Problem ist oder auch um den vollen „Rubfish“ auszuleeren.

Gewässerarten

Eine andere bedeutende Rolle bei der Entwicklung vom „Rubfish“ spielen die verschiedenen Gewässer und deren Eigenschaften. Diese zu kennen, ist wichtig um den Roboter möglichst effizient zu nutzen. Zunächst einmal mussten wir überprüfen, welche Gewässer überhaupt für den „Rubfish“ in Frage kommen würden.
 
Das Salzwasser bietet im Vergleich zum Süßwasser einen deutlich stärkeren Auftrieb. Dadurch befindet sich deutlich mehr Plastik an der Oberfläche und auch unser Roboter würde eher an der Wasseroberfläche arbeiten. Jedoch rostet Eisen auch deutlich schneller, wenn es in Kontakt mit Salzwasser kommt als in Süßwasser. Deshalb müsste man dies bei der Auswahl des Materials beachten. In den Meeren befindet sich das meiste Plastik von den Gewässern dieser Welt. Jedoch sind sie auch so riesig, dass es schwer ist wirklich etwas zu bewirken bevor nicht wieder neues Plastik dazu kommt. Denn zwischen 1,15 und 2,41 Millionen Tonnen Kunstoffabfälle gelangen jährlich über die Flüsse ins Meer. Daher wäre es also sinnvoller das Problem bei der Wurzel zu packen und das Plastik schon aus dem Wasser zu entfernen, bevor es das Meer überhaupt erreicht. Um aber in Flüssen zu arbeiten, muss man die Strömung verschiedene Tiefen und die Schifffahrt bedenken. Das könnte sich also auch als kompliziert heraus stellen. Eine andere Idee wäre den „Rubfish“ in Seen zu verwenden. Diese spülen zwar weder Müll ins Meer, noch spülen Flüsse Müll in sie, da sie stehende Gewässer sind, allerdings finden sich trotzdem große durch Wind hineingewehte oder durch Menschen hineingeworfene  Mengen an Plastik. Durch das stehende und gut einzuschätzende Gewässer bieten Seen eine gute Testumgebung für unseren „Rubfish“ ohne große Strömungen oder Störfaktoren. Jedes der Gewässer hat eigene Vorzüge und Nachteile. Und vermutlich muss man den „Rubfish“ je nach Anwendungsgebiet anpassen. Zu Anfang wären Seen jedoch vermutlich die angenehmste Umgebung.

Unsere Vorbilder

Wir sind nicht die einzigen, die etwas gegen den Plastikmüll in unseren Weltmeeren tun wollen. Es laufen mittlerweile schon viele große Projekte, die aber meist noch in ihrer Testphase sind. Zwei bekanntere Beispiele sind die Organisationen „The Ocean Cleanup“ und „One earth-One ocean“.„The Ocean Cleanup“  wurde von Boyan Slat gegründet. Er hat dafür einen Spezial Katamaran mit Fangarmen entwickelt, den er „The Interceptor“ (Abfangjäger) nennt. Zuerst sollte dieser auf den Meeren fahren, doch nach einigen Rückschlägen und weiteren Überlegungen soll er nun direkt an den Müllquellen, nämlich den Flüssen, eingesetzt werden. Die zweite Organisation namens „One Earth – One Ocean“ wurde von Günther Bonin gegründet und sammelt Plastik mithilfe von speziellen Müllsammelschiffen (SeeHamster, SeeKuh und SeeElefant) in Küstenbereichen und Mündungsgebieten. Diese Organisationen beschäftigen sich mit riesigen Modellen und unsere Idee soll deutlich kleiner werden und auch für Privatpersonen verwendbar sein. Umweltbewusste Menschen könnten den „Rubfish“ in ein Gewässer in ihrer Nähe setzten und dort den Müll aufsammeln.

Team

Lena

Hallo mein Name ist Lena Weinert. Ich bin 15 Jahre alt und komme in die EF des Gymnasiums Köln-Pesch. In unserer Gruppe bin ich die kreative und die Ideengeberin.

Leonie

Hallo mein Name ist Leonie Bär und ich bin 15 Jahre alt. Ich besuche das Hölderlin Gymnasium in Köln Mülheim. Dort gehe ich in die Q1. In unserer Gruppe bin ich die Organisatorin und der Ansprechpartner.

Mia

Hallo ich bin Mia Pallada. Ich bin 15 Jahre alt und besuche ab nächstem Jahr die EF des Albertus-Magnus-Gymnasium in Köln. Ich habe mich in unserer Gruppe vorallem um die Technischen Dinge, wie diese Website, gekümmert.

Expertengespräch 1

Letzten Herbst haben wir bereits im Rahmen des Stipendiums ein Expertengespräch durchgeführt. Als Expertin und gleichzeitig auch Patin für unser Projekt konnten wir Frau Annika Schmitz gewinnen. Sie ist Cosultant Strategy & Innovation der Kölner Firma Interseroh Dienstleistungs GmbH (zero waste solutions), welche zum internationalen Konzern der Alba Group gehört. Ihre Firma setzt mit ihren Recyclinglösungen und Strategien zur Abfallvermeidung branchenweit Maßstäbe, indem sie systematisch Produkt-, Material und Logistikkreisläufe schließen. Mit ihr konnten wir uns über unsere ersten Ideen austauschen. Daraufhin hat sie uns erklärt, was wir realistisch machen könnten und worauf wir uns fixieren sollten. Anfangs hatten wir wohl zu viel an einzelne Features und spezielle Ausstattungsmöglichkeiten im Rubfish gedacht, anstatt den Grundbau und die Größe festzulegen. Daher hat uns das Expertengespräch ein großes Stück weiter nach vorn gebracht.

Expertengespräch 2

Daraufhin führte ein Team Mitglied ein weiteres Expertengespräch mit einer Lehrerinn dieses Team Mitgliedes. Sie kommt aus dem Praktischen Bereich und hat uns als Chemie und Biologie Lehrerinn vor allem in unserer Zielgruppe weitergeholfen, denn sie hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass die Dichte von Plastik eine sehr große Rolle spielt. Somit können wir nur bestimmte Plastiksorten einsammeln, nämlich die an der Wasseroberfläche schwimmen. Nun sind wir zwar vor ein weiteres Hindernis gestoßen, aber haben auch wichtiges Wissen gewonnen.